Rückblick zur heimatkundlichen Streckenwanderung am 3.8.2014 Von Balduinstein auf die Taunushöhen nach Habenscheid, Bärbach, Schönborn und Bremberg und über die Brunnenburg nach Laurenburg


Auf guten Wegen und durch unwegsames Gelände führte diese GPS geplante Wanderung.
Sehr interessant war sie durch zahlreiche Besichtigungen. In Habenscheid wurde die kleine Kirche besichtigt, die ihren Ursprung im Jahr 1194 hat. In Bärbach machte ein großes Hinweisschild auf die Reste eines Klarissinnenklosters aufmerksam. Am kühlen Born von Schönborn, mitten im Ort, erfrischten sich die Wanderer mit einem willkommenen Armbad. Es wurde auch der zahlreichen Herren von Schönborn gedacht. Dieses rheinische Uradelsgeschlecht stammt aus dem Ort und wurde 1284 erstmals urkundlich erwähnt und brachte Grafen und Kirchenfürsten hervor.
Nach so viel Kultur wurde kurz vor der Schönborner Mühle eine erholsame Mittagsrast im Gras gehalten und die Stille der hügeligen Landschaft genossen. Danach ging es mitten durch den Wald zum anvisierten Burgkopf bei Biebrich mit seinem kleinen See, der aus einem Steinbruch entstanden ist, das Baden ist leider verboten. Über Bremberg und die Brunnenburg, ein ehemaliges Benediktinerinnen Kloster, wurde nach 24 km das Ziel Laurenburg erreicht. Dort erhielten drei Teilnehmer das Deutschen Wanderabzeichen 2013 vom Wanderwart Franz Kemper.
Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde im Anschluss noch gemeinsam das Abendessen am schönen Lahnufer eingenommen.





Von links: Jürgen Gauer, Petra Krenzer und Gerlinde Hartmann erhielten das Deutsche Wanderabzeichen 2013

Kirche Habenscheid

der Schlüssel zur Kirche in Habenscheid

der Häuptling des Tages: Jürgen Gauer

Hilfstellung in unwegsamen Gelände

Rast vor Bremberg









Rückblick zur Wanderfahrt nach Schwarzenberg vom 5.-13.7.2014



Nach Sachsen ins westliche Erzgebirge führte die Wanderfahrt des Taunusklubs. Wo die hübschen Mädchen wachsen? Schönheiten wurden allemal angetroffen.
In den Städten und in der Natur verbrachten die Wanderer sechs Wandertage und einen Kulturtag, der in die Silber- und Universitätsstadt für Bergbau nach Freiberg führte. Nach der informativen Stadtführung war Kaffee trinken mit Sächsischer oder Freiberger Eierschecke angesagt. Für einige Teilnehmer schloss sich dann das Orgelspiel auf der Silbermann Orgel (2014 ist sie 300 Jahre alt) im Dom zu Freiberg an. Eine Führung durch den Dom wurde im Anschluss angeboten. Dort werden besonders die spätromanische Goldene Pforte, das Triumphkreuz und die Tulpen- und Bergmannskanzel hervorgehoben.

Die 41 Ausflügler hatten eine schöne Bleibe in Schwarzenberg bezogen. Auf 850 Jahre bewegte Geschichte schaut Schwarzenberg, am Schwarzwasser gelegen, zurück. Auf einem Felssporn liegen das Schloss, die St. Georgenkirche und die denkmalgeschützte Stadt. Über einen Schrägaufzug gelangen seit 2010 die Besucher bequem dort hinauf, Kosten pro Fahrt 0,50 €. Bei herrlichstem Sommerwetter fand dort ein Töpfermarkt statt. Im Schloss ist eine Klöppelschule untergebracht. In einem Turm befindet sich ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan, welches der Türmer allabendlich zum Klingen bringt.
Organisator und Wanderwart Franz Kemper arbeitete am Computer sechs Wander- und Erlebnistage für drei verschiedene Gruppen aus. Eine anspruchsvolle Aufgabe, um allen Teilnehmern gerecht zu werden. Mit GPS Geräten wurden die Wanderungen in der Natur umgesetzt. Dabei standen ihm Willi Cajan und Gerd Unruh hilfreich zur Seite.
Der Auersberg mit 1018 m Höhe wurde als höchstes Ziel erwandert. Er liegt ganz nahe der tschechischen Grenze. Im Bergbauort Bockau gab es Gedenksteine, eine Likörfabrik und Laborantengärten zu sehen. In Vorgärten wurde mehrfach die große Engelswurz (Angelica archangelica) bewundert. In Aue (bekannt durch den Fußball) folgte der Wanderweg lange am Flößergraben und der Zwischenmulde. Die Barockstadt Schneeberg mit dem Erzgebirgischen Volkskunstmuseum gefiel besonders der Seniorengruppe. Die Greifensteine erwanderten die A- und B-Gruppe auf verschiedenen Routen, allerdings haben nur die B-Wanderer die bizarren Felsen entdeckt!
Die hügelige Landschaft mit den kleinen Orten ist reizvoll, die Dächer der Häuser sind überwiegend schwarz. Fast alle Orte haben früher mal vom Bergbau gelebt haben.
Glück auf für Schwarzenberg,
Glückauf, so heißt das heimische Bier der gleichnamigen Privatbrauerei und
Glück auf in Bad Ems!
Interessierte Teilnehmer bei der Stadtführung in Freiberg/Sachsen

"Angelika", auch Engelswurz genannt, wächst in Bockaus Vorgärten und wird zur Likörverarbeitung verwendet

die S-Gruppe in Schneeberg

Gruppe A vor der hügeligen Erzgebirgslandschaft

Positiv Denker: Deutschland gewinnt die Fußball-Weltmeist

Schwarzenberg liegt auf einem Felssporn

Beispiel einer Klöppelarbeit im Schloss Schwarzenberg

Hoch hinauf zum Auersberg

Am Flößergraben bei Aue