Rückblick auf Wanderung am 14. Januar 2018



Trotz trübem, kaltem aber trockenem Wetter fanden sich am Sonntag dem 14. Januar immerhin 27 Personen beim Startpunkt ein, die von Bad Ems nach Lahnstein wandern wollten. Wie geplant führte die Route durch Fachbach über den Lahnhöhenweg in Richtung Lahnstein. 
Nach gut zwei Stunden bot ein liegender Baumstamm im Wald den Wanderern eine willkommene Gelegenheit ihre Vesper auszupacken und ein wenig zu rasten. Danach ging es mit neuem Elan weiter.
Bei der Ruppertsklamm lud die romantische Wanderhütte nochmals zu einer kurzen Zwischenrast ein.  Von dort aus führte der Weg talwärts nach Lahnstein zum ersehnten Wanderziel den Maximilians Brauwiesen. Bei deftigen Speisen und erfrischenden Getränken verging die Zeit schnell.  Somit fand die Wanderung bei allseits guter Laune einen angenehmen Ausklang. Kurz nach Vier Uhr trat die Wanderschar die gemeinsame  Rückfahrt mit dem Zug gen Bad Ems an.


Rückblick auf die diesjährige Adventwanderung des Taunusklub Bad Ems, am 3. Dezember 2017


Die schon traditionelle Adventwanderung des Taunusklub Bad Ems führte am 1. Adventsonntag, dem 3. Dezember 2017, wie bestellt, bei winterlicher Witterung und herrlich frischer Luft von Bad Ems nach Miellen und zurück.
Zur Wandergruppe hatten sich wieder einige Gastwanderer gesellt, die herzlich in die Gesellschaft aufgenommen wurden.
Vom Bahnhof Bad Ems West wanderten die Teilnehmer auf dem verschneiten Lahnhöhenweg zur Kapelle oberhalb von Miellen. Dort wurde Rast gemacht, man genoss die Aussicht ins verschneite Lahntal und wurde von einem Geburtstagskind verwöhnt. Es erklang ein Geburtstagsständchen für die Jubilarin und so manches vorweihnachtliches Lied. Nachdem man sich mit mitgebrachten Butterbroten und heißem Tee gestärkt hatte, ging es wieder talabwärts in das Örtchen Miellen. Dort wurde die Gruppe schon von Uli Mönig erwartet, der wieder in seinem weihnachtlich geschmückten Gartenhaus zu köstlich duftendem Glühwein, heißem Apfelsaft und Plätzchen einlud.
Die Zeit verging wie im Fluge und es mußte schon bald zur adventlichen Kaffee-Schlussrast ins Bad Emser Badhaus aufgebrochen werden.
Der Weg führte auf dem Fahrradweg entlang der Lahn dorthin. Jeder hatte sich eine kalte Nase geholt. Diese galt es nun bei Kaffee und köstlichem Kuchen im stimmungsvoll geschmückten Ambiente wieder aufzuwärmen.
An dieser Stelle allen fleißigen Bastelhelferinnen, die unter Anleitung von Gudrun Freier für jeden ein kleines adventliches Präsent hergestellt haben, ein ganz herzliches Dankeschön. Ebenso gilt Vinca Stengel ein herzlicher Dank für ihre tatkräftige Unterstützung sowie Ella Augst für ihre besinnlichen und heiteren Textvorträge, mit der sie die Runde adventlich einstimmte. Weiterer Dank gilt natürlich auch den Wanderführern Sigrid Arens und Frédérique Bruban.
Neben den unterhaltsamen Gedichten und Geschichten, einem selbstgedichteten Loblied für Uli Mönig und den Hinweisen auf die Wanderfahrt 2018 in den Bayrischen Wald sowie auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung am 24.2.18 klang die gemütliche kleine Adventfeier aus. Der frisch gefallene Schnee verlieh dem Ganzen eine besonders adventliche Stimmung.
Allen Mitgliedern und Freunden des Taunusklub Bad Ems ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr!





Von den Engelrödchen über die Teufelslöcher und Himmelsleiter zu Boppards goldenem Wein.

16 wetterfeste Tauniden und eine Gastwanderin machten sich trotz ungünstiger Wetterprognose auf die Wanderung von Buchholz nach Boppard. An der Bushaltestelle Bahnhof Buchholz wurden die Teilnehmer dann auch direkt von Schneeregen empfangen. Dies tat der Stimmung auch keinen Abbruch.
Zwar raschelte danasse Laub nur gedämpft. Dafür rauschten aber die leicht angeschwollenen BächeLeider war auch die Aussicht Vom Ortsrand Buchholz in das Kirchspiel Herschwiesen durch tief hängende Bewölkung eingeschränkt. Ab der Autobahnquerung lies der Regen nach. Die steileren und schmalen Wegeabschnitte wurden von allen Teilnehmern gut gemeistert und das Schlußrastlokal in Boppard wohlbehalten erreicht. Den Wanderführern Franz Kemper und Ullrich Mönig wurde für ihre umsichtige Führung mit dem Hinweis gedankt, dass man die Wanderung gerne auch mal im Sommer bei günstigeren Rahmenbedingungen wiederholen würde.

Wandergruppe auf der Himmelsleiter von Vinka Stengel


Rückblick auf die Hiwweltouren nach Siefersheim am 15.10.2017

Mit dem Bus begaben sich am Sonntag, 15.10.2017 35 Wanderinnen und Wanderer des Taunusklubs Bad Ems auf Wanderfahrt nach Sieversheim in Rheinhessen. Ein kleiner Wehrmutstropfen an diesem Tag war es neblig. Aber die Teilnehmer ließen sich die gute Laune nicht verderben.
In Siefersheim angekommen machten sich drei Gruppen auf den Weg:
Gruppe A wanderte 15 km, Gruppe B 10 km auf der "Hiwweltour Heideblick" und vier mutige Damen bestritten die S-Gruppe.
Die Wanderung führte durch die Rheinhessische Schweiz zwischen Siefersheim und Neu-Bamberg. Die normalerweise weiten Ausblicke auf Weinberge, Wälder und auch Heidelandschaften verschwammen leider im Nebel. Nach der Wanderung erwartete die Wanderer in Siefersheim der Herbstmarkt der Landfrauen mit vielen Verkaufs- und Getränkeständen.
Nach Einkehr in der einer Weinstube traten die "Tauniden" schließlich die Heimreise an. Kurz vor 19.00 Uhr fuhr der Omnibus in Bad Ems ein. Alle Teilnehmer waren sich einig, wieder einmal eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Wanderfahrt genossen zu haben.





Rückblick auf die Wanderreise nach Mosbach vom 9.-17.9.2017



Die diesjährige Wanderfahrt des Taunusklubs Bad Ems führte ins schöne Neckartal. Das Hotel & Restaurant "Lamm" mitten in der Stadt von Mosbach war für acht Nächte ein idyllisches Domizil. Die An-und Abreise mit der Bahn verlief erfreulich problemlos. Dreißig Wanderer eroberten gleich am Nachmittag die hübsche Fachwerkstadt mit einer großen Fußgängerzone. Diese ist derzeit mit „Alltagsmenschen“ in übermenschengroßen Betonskulpturen dekoriert. Die Künstlerin Christel Lechner aus Witten hat sie zur Freude der Passanten geschaffen.

Die Wanderführer Gerd Unruh und Franz Kemper hatten wieder viel Mühe und Zeit investiert um Wanderungen zur Auswahl zu bieten, die allen Ansprüchen gerecht wurden.

Am Sonntag ging es in das große Salzbergwerk nach Bad Friedrichshall. Im Förderkorb fuhr man 180 m unter Tage. Tief beeindruckt war man von den riesigen Salzkammern, die zum Teil raffiniert mit LED Lampen beleuchtet waren. Die Führung unter Tage dauerte zwei Stunden und war sehr abwechslungsreich. Die Führung ging an der Aufbereitungsanlage, der Geologiekammer, der Technikkammer, dem Kuppelsaal und an der Rutschbahn vorbei. Das Salzbergwerk fördert kein Salz mehr, dies geschieht jetzt im nahen Heilbronn. In Bad Friedrichshall werden die Höhlräume jetzt verfüllt um Umweltprobleme verantwortungsbewusst durch sichere Einlagerung zu lösen. Wieder über Tage bot sich eine nette Einkehr oberhalb der Jagst an und im Anschluss ging es entlang dem Salinenweg rund um Bad Friedrichshall.

Die Margaretenschlucht begeisterte alle. Anstrengender als die Ruppertsklamm in unserer Heimat führt der Steig mehrfach abwärts über das Wasser. Der Weg ist durchgehend mit Seilen gesichert und unten ganz glücklich angekommen, lässt es sich an einer kleinen Schutzhütte erholen und auf den Neckar schauen: „Am Neckar, am Neckar do isch e jedes gern....“

Die Wanderung entlang des Neckarsteigs von Gundelsheim über die Burg Guttenberg und das Mühlental endete für beide Gruppen in Bad Wimpfen, der ehemals größten Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Es ging durch Weinberge, Wälder vorbei an einem jüdischen Friedhof mit grandiosen Ausblicken in die Umgebung. Weitere Wanderungen wie der Dreibrunnenwiese-Rundweg um Mosbach, ein Wegekreuz-Rundweg von Offenau nach Gundelsheim bei Dauerregen sowie von Hirschhorn entlang des Neckarsteigs zur Stauferstadt Eberbach. Der Burgenweg wechselte von links nach rechts des Neckars zur Burg Hornberg. Hier wurde so manche Wanderin oder mancher Wanderer gefordert, es war anstrengend und einige kamen an ihre körperlichen Grenzen.
Eine Einkehr am Wege in gemütlichen Cafés mit köstlichem Kuchenangebot, die Vesper in lauschigen Schutzhütten oder auf Baumstämmen, ein leckeres Eis oder ein Cappuccino gehörten selbstverständlich immer dazu und belohnten die meisten für die bewältigten Strapazen.

Ein weiteres Highlight war die Stadtführung durch das mittelalterliche Mosbach: Vorbei an liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern mit mediterranem Flair und der Besteigung des Rathausturms mit herrlicher Aussicht auf die Stadt und die bewaldeten Berge rundherum.

Beim abendlichen Gläschen Trollinger oder Grauburgunder aus der Region wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Dank unserer Wanderfreundin Sigi erklang am Abend des Öfteren "lieblicher" Gesang zur Gitarre. Vielen Dank, liebe Sigi! Die Spielfraktion kam auch zu ihrem Recht.
Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und fuhren mit vielen positiven Eindrücken nach Hause, bereits mit der Vorfreude auf die nächste Wanderfahrt 2018 in den Bayerischen Wald mit einem Ausflug nach Prag.
"Alltagsmenschen" in Mosbach mit Bad Emsern.

In einer Salzkammer in Bad Friedrichshall.

A-Gruppe in Gundelsheim.

Impressionen zur Teilnahme am Bad Emser Blumenkorso am 27. August 2017



Die Lahntal-Touristik hatte den Taunusklub und die Wegepaten des Lahn-Wanderwegs eingeladen in ihrer Zugnummer am Bad Emser Blumenkorso teilzunehmen. Anlass war das 5-jährige Bestehen des Lahn-Wanderwegs.


Mitglieder des Taunusklubs und die Wegepaten von Gießen bis Bad Ems, bekleidet mit grünen Polohemden, bildeten eine tolle Fußgruppe. Ein Riesenrucksack fand Platz auf einem blütengeschmückten Bollerwagen. Begleitet wurde die Gruppe von den zwei Eseln Emelie und Luca von der Denzerheide. Die Esel sollten daran erinnern wie vormals Kurgäste in der Natur unterwegs waren. Mit Hilfe der Vierbeiner unternahmen sie Ausflüge auf den Malberg und zur Sporkenburg.

Mit großem Spaß wurden Prospekte, Postkarten und nützliche Wanderutensilien an das begeisterte Publikum verteilt.


Mehr Infos und weitere Bilder unter https://www.facebook.com/lahnwanderweg/posts/1927462024180106