Rückblick auf die Hiwweltouren nach Siefersheim am 15.10.2017

Mit dem Bus begaben sich am Sonntag, 15.10.2017 35 Wanderinnen und Wanderer des Taunusklubs Bad Ems auf Wanderfahrt nach Sieversheim in Rheinhessen. Ein kleiner Wehrmutstropfen an diesem Tag war es neblig. Aber die Teilnehmer ließen sich die gute Laune nicht verderben.
In Siefersheim angekommen machten sich drei Gruppen auf den Weg:
Gruppe A wanderte 15 km, Gruppe B 10 km auf der "Hiwweltour Heideblick" und vier mutige Damen bestritten die S-Gruppe.
Die Wanderung führte durch die Rheinhessische Schweiz zwischen Siefersheim und Neu-Bamberg. Die normalerweise weiten Ausblicke auf Weinberge, Wälder und auch Heidelandschaften verschwammen leider im Nebel. Nach der Wanderung erwartete die Wanderer in Siefersheim der Herbstmarkt der Landfrauen mit vielen Verkaufs- und Getränkeständen.
Nach Einkehr in der einer Weinstube traten die "Tauniden" schließlich die Heimreise an. Kurz vor 19.00 Uhr fuhr der Omnibus in Bad Ems ein. Alle Teilnehmer waren sich einig, wieder einmal eine eindrucksvolle und erlebnisreiche Wanderfahrt genossen zu haben.





Rückblick auf die Wanderreise nach Mosbach vom 9.-17.9.2017



Die diesjährige Wanderfahrt des Taunusklubs Bad Ems führte ins schöne Neckartal. Das Hotel & Restaurant "Lamm" mitten in der Stadt von Mosbach war für acht Nächte ein idyllisches Domizil. Die An-und Abreise mit der Bahn verlief erfreulich problemlos. Dreißig Wanderer eroberten gleich am Nachmittag die hübsche Fachwerkstadt mit einer großen Fußgängerzone. Diese ist derzeit mit „Alltagsmenschen“ in übermenschengroßen Betonskulpturen dekoriert. Die Künstlerin Christel Lechner aus Witten hat sie zur Freude der Passanten geschaffen.

Die Wanderführer Gerd Unruh und Franz Kemper hatten wieder viel Mühe und Zeit investiert um Wanderungen zur Auswahl zu bieten, die allen Ansprüchen gerecht wurden.

Am Sonntag ging es in das große Salzbergwerk nach Bad Friedrichshall. Im Förderkorb fuhr man 180 m unter Tage. Tief beeindruckt war man von den riesigen Salzkammern, die zum Teil raffiniert mit LED Lampen beleuchtet waren. Die Führung unter Tage dauerte zwei Stunden und war sehr abwechslungsreich. Die Führung ging an der Aufbereitungsanlage, der Geologiekammer, der Technikkammer, dem Kuppelsaal und an der Rutschbahn vorbei. Das Salzbergwerk fördert kein Salz mehr, dies geschieht jetzt im nahen Heilbronn. In Bad Friedrichshall werden die Höhlräume jetzt verfüllt um Umweltprobleme verantwortungsbewusst durch sichere Einlagerung zu lösen. Wieder über Tage bot sich eine nette Einkehr oberhalb der Jagst an und im Anschluss ging es entlang dem Salinenweg rund um Bad Friedrichshall.

Die Margaretenschlucht begeisterte alle. Anstrengender als die Ruppertsklamm in unserer Heimat führt der Steig mehrfach abwärts über das Wasser. Der Weg ist durchgehend mit Seilen gesichert und unten ganz glücklich angekommen, lässt es sich an einer kleinen Schutzhütte erholen und auf den Neckar schauen: „Am Neckar, am Neckar do isch e jedes gern....“

Die Wanderung entlang des Neckarsteigs von Gundelsheim über die Burg Guttenberg und das Mühlental endete für beide Gruppen in Bad Wimpfen, der ehemals größten Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Es ging durch Weinberge, Wälder vorbei an einem jüdischen Friedhof mit grandiosen Ausblicken in die Umgebung. Weitere Wanderungen wie der Dreibrunnenwiese-Rundweg um Mosbach, ein Wegekreuz-Rundweg von Offenau nach Gundelsheim bei Dauerregen sowie von Hirschhorn entlang des Neckarsteigs zur Stauferstadt Eberbach. Der Burgenweg wechselte von links nach rechts des Neckars zur Burg Hornberg. Hier wurde so manche Wanderin oder mancher Wanderer gefordert, es war anstrengend und einige kamen an ihre körperlichen Grenzen.
Eine Einkehr am Wege in gemütlichen Cafés mit köstlichem Kuchenangebot, die Vesper in lauschigen Schutzhütten oder auf Baumstämmen, ein leckeres Eis oder ein Cappuccino gehörten selbstverständlich immer dazu und belohnten die meisten für die bewältigten Strapazen.

Ein weiteres Highlight war die Stadtführung durch das mittelalterliche Mosbach: Vorbei an liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern mit mediterranem Flair und der Besteigung des Rathausturms mit herrlicher Aussicht auf die Stadt und die bewaldeten Berge rundherum.

Beim abendlichen Gläschen Trollinger oder Grauburgunder aus der Region wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Dank unserer Wanderfreundin Sigi erklang am Abend des Öfteren "lieblicher" Gesang zur Gitarre. Vielen Dank, liebe Sigi! Die Spielfraktion kam auch zu ihrem Recht.
Alle Teilnehmer waren voll des Lobes und fuhren mit vielen positiven Eindrücken nach Hause, bereits mit der Vorfreude auf die nächste Wanderfahrt 2018 in den Bayerischen Wald mit einem Ausflug nach Prag.
"Alltagsmenschen" in Mosbach mit Bad Emsern.

In einer Salzkammer in Bad Friedrichshall.

A-Gruppe in Gundelsheim.

Impressionen zur Teilnahme am Bad Emser Blumenkorso am 27. August 2017



Die Lahntal-Touristik hatte den Taunusklub und die Wegepaten des Lahn-Wanderwegs eingeladen in ihrer Zugnummer am Bad Emser Blumenkorso teilzunehmen. Anlass war das 5-jährige Bestehen des Lahn-Wanderwegs.


Mitglieder des Taunusklubs und die Wegepaten von Gießen bis Bad Ems, bekleidet mit grünen Polohemden, bildeten eine tolle Fußgruppe. Ein Riesenrucksack fand Platz auf einem blütengeschmückten Bollerwagen. Begleitet wurde die Gruppe von den zwei Eseln Emelie und Luca von der Denzerheide. Die Esel sollten daran erinnern wie vormals Kurgäste in der Natur unterwegs waren. Mit Hilfe der Vierbeiner unternahmen sie Ausflüge auf den Malberg und zur Sporkenburg.

Mit großem Spaß wurden Prospekte, Postkarten und nützliche Wanderutensilien an das begeisterte Publikum verteilt.


Mehr Infos und weitere Bilder unter https://www.facebook.com/lahnwanderweg/posts/1927462024180106
 



Rückblick die Wanderung auf den Spuren des Schieferbergbaus am 20. August 2017 – Kaisersesch / Müllenbach (Eifel)


„Auf! Auf! Zur Grube ruf ich euch, ich, die oben steht. So oft ihr in die Tiefe fahrt, so denket in die Höh'!“ mit diesem Wanderspruch stimmten sich die 13 Wanderer und zwei Hunde auf das Thema der Wanderung ein. Dieser Spruch war Ausdruck der Bergmannsglocke, die die Bergleute zur Schicht rief. Gemeinsam ging es mit der Bahn nach Kaisersesch. Dort wanderte die Gruppe nach Müllenbach, wo sie schon im Museum des Vereins zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V. erwartet wurde. In den Räumlichkeiten wurden den Teilnehmern die Geschichte sowie die Bemühungen des Vereins durch einen kurzweiligen und spannenden Filmbeitrag näher gebracht. Anschließend war noch ein wenig Gelegenheit sich die Exponate im Museum, wie Schiefertafel, Versteinerungen im Schiefer…, anzusehen. Weiter ging es im Anschluss daran mit einem Wanderführer vom Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte e.V., der auf dem Schiefergrubenwanderweg dem Taunusklub viele spannende Einblicke in den Schieferbergbau vermitteln konnte. Es wurde zum Beispiel erklärt woher der Ausdruck Katzengold stammt oder die Sage des Kaulenmännchens berichtet. Neben den Einblicken in die Geschichte des Bergbaus gab es zudem noch viele schöne Panoramablicke zu bestaunen und auch ein besonderer Pilz, genauer der Tintenfischpilz "Anthus archeri", wurde mehrmals gesichtet und zum Teil fotografiert. Zurück in Kaisersesch stärkte sich die Gruppe vor der zweistündigen Rückreise mit der Bahn. Alle waren sich mal wieder einig, einen wundervollen Wandertag miteinander verbracht zu haben. 




Tintenfischpilz "Anthus archeri"